Das DSL-Kompendium - Teil 1

DSL verstehen - Technik, Daten, Fakten

Mit DSL versendet und empfängt man Daten schnell und kostengünstig. Das Nickles DSL-Kompendium zeigt Einsteigern, auf welchen Komponenten DSL basiert und wie alles richtig angeschlossen wird. Hier der erste Teil.


Über die Vorteile von DSL braucht längst nicht mehr diskutiert zu werden. DSL heisst: Daten inzwischen mit bis zu 3000 KBit/s empfangen und mit bis zu 512 KBit/s senden können. Und das bezahlbar und schnell. Mit einer DSL-Flatrate von der Telekom um 30 Euro (mit 1024/128 Kbit/s) ist das Thema Internet für Otto-Normalverbraucher praktisch aktuell erledigt: Wenn Du noch mehr willst: Kein Problem. Die Provider bieten ständig noch fettere DSL-Leitungen an - je schneller desto teurer halt. Dieser Beitrag zeigt Einsteigern, auf welchen Komponenten DSL basiert und wie alles richtig angeschlossen wird.



Mehr Speed gibt's nicht - von teuren Standleitungen mal abgesehen. Wer im Monat ohnehin 25-30 Euro an Internetgebühren versurft und die Chance hat DSL zu kriegen, der sollte keine Sekunde zögern und es tun. Ob Du Dich für T-DSL, also DSL von der Telekom entscheidest oder einen anderen DSL-Anbieter nimmst ist unterm Strich egal: Du musst halt aktuelle "Testberichte" studieren und das Angebot wählen, dass vom Preis-/Leistungsverhältnis für Dich am besten passt. Da sich Preise und Anbieter ständig ändern, macht es hier keinen Sinn irgendwelche Empfehlungen auszusprechen. Aktuelle Infos zu DSL-Providern und Tarifen gibt es im DSL-Bereich auf www.nickles.de.



www.nickles.de - Im DSL-Bereich findest Du aktuelle Infos und Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch.

Kurzum: Normalsterbliche die einfach im Internet surfen wollen - und das schnell und billig - werden mit jedem DSL-Angebot glücklich. Kritischer ist die Sache für "Freaks", die alles wollen: Beispielsweise schnelle "Pings" bei Online-Actionspielen. Auch das mit dem "Auflegen" ist bei Flatrates so eine Sache. Die meisten Anbieter erlauben keine ständige Verbindung - nach einem gewissen Zeitraum (24 Stunden oder so) trennt der DSL-Anbieter die Leitung, eine Neueinwahl ist nötig. Das wird praktiziert, damit eine DSL-Leitung nicht zu sehr mit einer richtigen (teuren) Standleitung ins Internet konkurriert. Für Normalsurfer ist es sicher wurscht, wenn alle 24 Stunden ein "Mausklick" nötig ist, wer allerdings rund um die Uhr Datenmassen saugt, den kann das stören. Hier heisst's also die verfügbaren Internet-Angebote gründlich studieren. Bei Routern nervt dieses Problem weniger, weil so ein Kasten sofort automatisch eine Internetverbindung herstellt, wenn ein PC Daten anfordert.

Unabängig vom gewählten DSL-Provider vollzieht sich die Installation und Verkabelung von DSL unterm Strich immer nach dem gleichen Schema. Und genau darum geht's im folgenden...

Hinweis: Die Bezeichnung "DSL" ist ganz streng genommen falsch, eigentlich muss es ADSL heissen (Asymmetric Digital Subscriber Line). Das von der Telekom angebotene "T-DSL" ist lediglich eine Produktbezeichnung mit "T-", aber technisch identisch mit ADSL. Aus Einfachheitsgründen wird im Rahmen dieses Kapitels die Bezeichnung "DSL" verwendet.

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