Gefahren verstehen

Firewalls, Netzwerk-Sicherheit und die bösen Hacker

Hacker sind überall, greifen das eigene LAN an, brechen in Rechner ein und gehen immer wieder mit Schreckensmeldungen durch die Medien. Doch was ist wirklich dran an der Gefahr für den eigenen PC. Weshalb man doch ein bisschen gelassener sein sollte und wie man die Gefahren im Internet richtig einzuschätzen hat erläutert dieser Beitrag. Von Thomas Wölfer.

Ist der eigene Rechner mit dem Internet verbunden, dann sollte man sich über eines im Klaren sein: Diese Verbindung mit dem Internet ist bidirektional und das bedeutet, dass auch das Internet mit dem eigenen Rechner verbunden ist. Mit anderen Worten: Wenn man selbst Rechner und deren Inhalte im Internet sehen kann, dann können andere Rechner im Internet auch den eigenen sehen. Das muss so sein und ist nicht zu verhindern – würde man den eigenen Rechner verstecken, dann könnte er auch keine Daten von anderen empfangen. Das Resultat wäre eine wenig hilfreiche Internetverbindung, bei der eben einfach nichts hin- und hergeschickt wird. Das ist zwar sicher, aber langweilig.

Die wichtige Frage ist dabei eigentlich nur die eine: Wie viel vom eigenen Rechner kann das Internet sehen, beziehungsweise, wie viel muss ein anderer Rechner sehen? Um die Gefahren richtig einschätzen zu können, ist es notwendig zu wissen, welche Gefahren es überhaupt gibt.

Nun ist es natürlich so das man mit einem Computer eine ganze Menge dinge tun kann, und so sind auch die möglichen gefährlichen Dinge zahlreich. Grundsätzlich lassen sich aber Gefahren ganz konkret in einige wenige Gruppen mit unterschiedlichen Ausprägungen unterteilen, und die erläutert der nächste Teil des Beitrages. Es sei dabei darauf hingewiesen, das im folgenden von 'normalen' Dekstop PCs mit einer Internet-Wähl oder DSL Verbindung ausgegangen wird – und nicht von Servern bei denen zusätzliche Aspekte berücksichtigt werden müssten.

Gefahren konkret - das kann passieren
Viele Dinge die einem aufgrund einer Internetverbindung passieren können sind nichts wirklich neues, denn zum Beispiel Viren haben sich auch schon der allgemeinen Verfügbarkeit des Internet verbreitet. Das Internet ist also in einigen Bereichen einfach nur ein neues, schnelleres Medium für die Ausbreitung von Gefahrenherden. Folgende Gruppen von Gefahren existieren:

  • Der Rechner wird 'abgeschossen' und muss neu gestartet werden
  • Der Rechner wird direkt zum Absturz gebracht
  • Software des Rechners wird missbraucht
  • Software auf dem Rechner wird von Viren befallen
  • Der Rechner wird umkonfiguriert
  • Es wird in den Rechner eingebrochen, die Kontrolle über den Rechner wird (teilweise) übernommen.


Das klingt nun alles deutlicher bedrohlicher als es ist, denn in vielen Fällen ist der eigene Rechner vermutlich vor den meisten dieser Gefahren sicher. Dazu später mehr, zunächst eine kurze Erläuterung wie sich diese einzelnen Gefahren manifestieren.

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