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PRAXIS: Browser-Abstürze analysieren und beseitigen - Methoden, Tipps und Tricks

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Wer mal ein bisschen rumbingt (um nicht immer "googlen" zu sagen), wird schnell feststellen, dass das hier beschriebene Problem keine Seltenheit ist. Es gibt unzählige Verzweifelte, die mit dem Browser-Crash-Problem kämpfen. Die meist vorgeschlagene Lösung: den Flash Player neu installieren.

Die ist bei Fällen wie dem hier beschriebenen allerdings meist sinnlos. Das Problem ist danach unverändert vorhanden. Ebenfalls häufig empfohlen: eine "ältere" Version des Flash Players zu installieren. Dieser Rat ist ebenfalls Schrott.

Zum einen kriegt man ältere Versionen eigentlich gar nicht mehr. Zum anderen fordern fast alle beliebten Videoportale die aktuellste Flash Player Version.

Die drittbeliebteste Lösung, ist eine die funktioniert: Windows komplett plattmachen und alles neu installieren. Die typische Lösung der restlos Vezweifelten halt. Das ist drecksaufwändig und hilft meist, aber nicht unbedingt dauerhaft. Eventuell ist das Problem mit Flash ratzfatz wieder da und der ganze Neuinstallationsaufwand war für den Arsch.

Das Problem muss also analysiert und direkt am Kragen gepackt werden. Um sporadische Flash Player Probleme zu lösen, empfiehlt es sich, eine Webseite mit Flashvideos zu besuchen, die nicht abstürzt - beispielsweise Youtube.

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Rechtsklick auf ein laufendes Video in Youtube - das bringt ein Menü, in dem sich der Einstellungsdialog des Flash Players aufrufen lässt.

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Adobes Flash Player Einstellungsdialiog. Der ist optisch ziemlich mickrig, hat es aber faustdick hinter den Ohren!

Obwohl der Dialog winzig ist, hat er mehrere Seiten mit Einstellungen, die per Klick auf die Bildsymbole unten im Dialog umgeschaltet werden. Standardmäßig fährt der Dialog mit der Seite "Zugriffsschutz" hoch. Dort steht so ein Blabla wie "Webseite XYZ den Zugriff auf ihre Kamera und ihr Mikrofon gestatten?".

Spätestens an dieser Stelle sollte es jedem dämmern, dass der Flash "Player" alles andere, als nur ein "Abspieler" ist. Er ist auch ein vollwertiger Audio-/Videorecorder. Das Ding kann auf Webseiten also so eingebunden werden, dass der Besucher auch selbst Audio- oder Video zur Webseite übertragen kann.

Youtube nutzt diese Möglichkeit beispielsweise für seine "Direktaufnahme"-Funktion. Per Webcam kann jeder direkt ein Video aufzeichnen und an Youtube rüberschicken - es braucht also kein externes Aufnahme-Tool, der Flash Player kann das direkt erledigen.

Standardmäßig ist der Player bezüglich Zugriffsschutzes so eingestellt, dass die Webcam nicht freigegegen ist - das muss man im Dialog explizit gestatten. Man kann hier natürlich nur drauf hoffen, dass der Flash Player nicht irgendwann "gehackt" wird und jeder, der vor einer Webcam hockt, dann ein potentielles Opfer für Spanner ist. Meine Webcam guckt übrigens immer an die "Zimmerdecke", wenn ich sie gerade nicht definitiv verwende.

Hinweis: Beim Flash Player vor Version 10 gab es tatsächlich eine böse Sicherheitslücke! Die konnten "Spanner" ausnutzen um bei Besuch einer "bösen Webseite" quasi automatisch die Webcam zu aktivieren um den Besucher zu beobachten!

Unten im Einstelldialog gibt es ein Webcam-Symbol:

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Klick auf das Webcam-Symbol. Hier kracht es und der Browser bricht zusammen (wie auch auf diversen Seiten mit Flash Videos).

Das Browser-Crash-Problem wird also irgendwie durch den "Webcam-Mechanismus" des Flash Players verursacht. Und zwar auch dann, wenn der Zugriff auf Webcams NICHT freigegeben wurde!

Übrigens: Auch wer keine "echte" Webcam am Rechner hat, hat vielleicht dennoch eine Webcam installiert ohne es wirklich zu wissen!



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