
Umschlagplätze Wo findet man nun die heiss begehrte Ware? Die Movie-Piraten wandeln auf den ausgetretenen Pfaden der Warez-Szene: Usenet, FTP und Filesharing Tools wie Direct Connect oder eDonkey2000 sind die typischen Vetriebswege. Wer bereits andere Sammler kennt, tauscht am effektivsten per Post: Da kommt schnell was zusammen. eDonkey2000 Schon länger ist der Esel berühmt berüchtigt für sein Movie-Angebot. Das Handling ist indes nicht unproblematisch: Es muss eine geeignete Server-Liste vorhanden sein, sonst gelingt der Connect nicht. Ist der gesuchte Film gefunden, dauert das Laden manchmal eine Ewigkeit. Der Saugpartner kann zudem jeder Zeit offline gehen - dann kann es zu Unterbrechungen kommen. Ein weiteres Problem sind die Fakes - Datenmüll, der unter falschem Namen angeboten wird. Dafür ist beim Esel alles kostenlos: Für den Traffic fallen keine Gebühren an. Direct Connect Auch bei Direct Connect ist alles kostenlos: Es herrscht aber meistens Ratio-Zwang: Nur wer genügend "gute" Files shared, kommt in die Hubs. Anlaufstationen für deutsche Filmfans sind etwa Filmpalast oder Schweizer Eck. Wer auch englischsprachige Filme mag, saugt am besten bei den Schweden - dort sind die ADSL-Anbindungen schneller als in Deutschland. Mit etwas Glück kann man 2 oder 3 CDs pro Nacht saugen. Direct Connect erwartet 1 bis 3 offene Slots auf dem eigenen Rechner, damit die anderen saugen können. Wer beliebte Files anbietet, hat aber keine freien Slots mehr. Die Suche nach freien Slots ist typisch für Direct Connect. Hat man einen erwischt, kann einen der Partner kicken, zum Beispiel weil die Verbindung zu langsam ist. Wie beim Esel sammeln sich auch bei Direct Connect allmählich immer mehr halbfertige Files auf der Platte. Der Sauger von heute saugt im Usenet oder bei privaten FTP-Servern. Das Usenet kostet allerdings Geld, die Server-Betreiber lassen sich den Traffic bezahlen. Mehr zum Thema: |
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