Egal ob Serial-ATA oder altes P-ATA – die Laufwerkmontage im Gehäuse ist gleich. Die Platte muss je nach Größe in einem passenden Schacht – 3,5 oder 5,25 Zoll - montiert werden. Um 3,5-Zoll-Platten in einem 5,25er Schacht festzuschrauben, sind spezielle Montagehalter nötig, die um 3 Euro kosten. Knallharte Bastler nehmen einfach zwei passende »Holzklumpen«.
Zur Montage von 3,5-Zoll-Platten in großen 5,25er Schächten werden solche Abstandhalter benötigt.
Der senkrechte Einbau einer Festplatte ist zwar möglich, in der horizontalen Lage fühlt sie sich allerdings wohler. In einem großen Towergehäuse ist viel Platz, es gibt viele Schächte für Festplatten. Wo du sie einbaust, ist egal, aber bedenke im Fall von IDE eines:
Irgendwann wirst du eine weitere Platte einbauen – damit du das Festplattenkabel nicht atemberaubend verrenken musst, ist es ratsam, die zweite Platte direkt unter der ersten einzubauen. Wenn du genug Platz hast, lass einen Schacht zwischen den beiden Platten frei, dann staut sich dort nicht so viel Wärme – Festplatten werden heiß. Das ist auch wichtig für den Einbau von DVD-Brennern. Günstigerweise baust du diese Laufwerke möglichst so ein, dass sie sich nicht exakt über oder unter einer Festplatte befinden. Denk immer daran, dass alle Festplatten und auch der Brenner im Betrieb viel Hitze erzeugen. Sorg daher dafür, dass sie möglichst viel Luft, sprich freien Zwischenraum kriegen.
Verbaust du eine brandneue High-End-Festplatte, dann hast du es in der Regel mit einer Platte zu tun, die sehr schnell dreht und dadurch sehr heiß wird und deshalb eine Extrakühlung braucht. Hier bietet sich eine der gängigen Festplattenventilator-Lösungen an. Bastler können natürlich auch irgendeinen älteren PC-Ventilator ins Gehäuse fummeln, der die Platte mit Kühlung verwöhnt.
Schnelle Platten erfordern Extrakühlung. Besonders praktisch sind flache Ventilatoren, die direkt auf der Platte angeschraubt werden. Für ca. 20 Euro zu kriegen.
Bedenke: Fast alle Festplattenventilatoren gehen sehr gerne kaputt: Mit zunehmender Verstaubung fangen die Dinger nach einigen Wochen Betriebsdauer oft zu knurren an, verlieren erst Leistung und fallen dann ganz aus. Leider hat sich bei den Plattenkühlern noch kein Warnmechanismus etabliert: Sie werden direkt über die Stromversorgung betrieben, werden nicht vom Mainboard überwacht. Fällt so ein Plattenventilator aus, dann kriegt die Platte schnell einen Hitzeschlag und raucht ab. Der Austausch eines Plattenventilators ist ferner lästig: Die Platte muss komplett ausgebaut werden.
Eine viel bessere Methode zur Plattenkühlung ist diese: Nimm ein großes Gehäuse mit vielen Einbauschächten und mit großen Zusatzventilatoren. Am besten ist es, Platten in Schächten mit großzügigem Abstand einzubauen und sie direkt von einem der Zusatzlüfter im Gehäuse »anblasen« zu lassen.