Externe Festplatten haben fast immer ein externes Steckernetzteil. Und so ein Ding kann natürlich kaputt gehen - blöd, wenn die Garantiezeit abgelaufen ist. Noch blöder: das Netzteil wurde verschlampt oder der Hund ist drüber hergefallen.
Tipp Nummer 1: Sich auf mögliche Probleme vorbereiten!
Wenn Du irgendwann mal mehrere externe Platten hast, dann haben die eventuell identische Strombuchsen aber Netzteile mit verschiedenen Leistungsdaten! Wird ein falsches Netzteil angesteckt dann knallt es ratzfatz. Und auf Steckernetzteilen steht selten drauf, zu welchem Produkt sie gehören!
Typisch: Auf diesem Netzteil werden zwar die Leistungsdaten angegeben, aber nicht, zu welchem Gerät es gehört.
Nimm also das Netzteil Deiner externen Platte und nimm einen Aufkleber. Schreib die Leistungsdaten des Netzteils auf den Aufkleber und papp ihn auf das Festplatten-Gehäuse drauf. Dann weißt Du was Sache ist, wenn das Netzteil verschlampt wird. Nimm einen zweiten Aufkleber. Schreib die exakte Bezeichnung der externen Festplatte drauf und kleb ihn ans Kabel vom Netzteil.
Wenn das Netzteil einer externen Platte verreckt, dann wird es schnell ganz schön teuer: Iomega will für ein Ersatz-Netzteil beispielsweise 24 Euro haben.
Ist ein Netzteil irgendwann futsch oder verschlampt, kann man die Platte natürlich aus dem externen Gehäuse rausholen - falls man es aufkriegt - und die Platte direkt an einem PC anschließen. Soll die Platte im externen Gehäuse bleiben, hängt es erst mal von der Stromanschlußbuchse ab, ob eine Chance auf schnelle Rettung besteht:
Zwei Varianten. Bei der linken Platte ist die Strombuchse eine komische runde DIN-Buchse und es gibt keinerlei Bezeichnung, wie diese Buchse beschaltet ist. In dieser Situation hat ein "Nicht-Elektroniker" verloren. Es scheitert schon daran überhaupt ein Netzteil zu finden, das so einen exotischen DIN-Stecker hat. Viel simpler ist es im Fall der rechten Buche. Das ist eine Standardbuchse, wie sie die meisten Geräte haben. Und auch Steckernetzteile haben meist so einen Stecker. Auch ist bei dieser Buchse exakt bezeichnet, wie die Anschlüsse gepolt sind - der mittlere Stift ist hier im Bild "plus", der äußere Mantel "minus".
Ist ein Netzteil futsch oder verschlampt, dann hast Du eventuell ein Netzteil eines anderen Geräts rumliegen, das einen "passenden" Stecker hat. Es ist natürlich fatal, ein "Fremdnetzteil" einfach dranzustecken, und zu gucken ob es klappt! Ingesamt müssen DREI Faktoren stimmen, damit es keinen Ärger oder einen großen Knall gibt!
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Netztteil-Faktor
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Tipp
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Spannung (Volt)
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Du MUSST wissen, welche Spannung die Platte haben will. Das steht beispielsweise auf einem Aufkleber des Gehäuses. Im Bild links will die Platte 12V, also 12 Volt. Es braucht also ein Netzteil, das 12 Volt rauslässt - auf keinen Fall mehr oder weniger!
Entscheidend dabei: es muss ein STABILISIERTES Netzteil sein. Nur dann ist garantiert, dass IMMER exakt 12 Volt rauskommen! Bei Billig-Netzteilen ist das oft nicht der Fall!
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Stromstärke (Ampere)
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Bei der Volt-Angabe steht auch immer eine Ampere-Angabe dabei. Im Bild links will die Platte 1,5A, also 1,5 Ampere haben. Es braucht also ein Netzteil, das MINDESTENS 1,5A hat - auf KEINEN FALL WENIGER! Sonst wird das Netzteil überlastet und es "qualmt" ruckzuck.
Bei den Ampere gilt: es ist kein Problem wenn ein Netzteil MEHR Ampere kann, als die Platte braucht. Will eine Platte 1,5A dann kannst Du also auch ein Netzteil dranhängen das 2A, 10A oder 100A Leistung hat. Generell ist es günstig wenn ein Netzteil ein "bisschen" mehr Ampere hat, als eine Platte braucht. Also beispielsweise für eine 1,5A Platte ein 2A Netzteil verwenden.
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Polung
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Links im Bild ist einer der typischen "Standard-Stromstecker" zu sehen. Diese Dinger gibt es allerdings in unterschiedlichen Durchmessern. Du brauchst also einen Stecker, der exakt in die Buchse passt. Entscheidend ist dann die Polung. Wie die Buchse verschaltet ist, MUSS auf der externen Platte angegeben sein. Meist findet sich dort irgendwo etwas in der Art hier:
Dieses Gekritzel erklärt die Polung. Der innere Stift des Steckers hat "plus", der äußere Mantel "minus". Das ist meistens so, muss aber nicht so sein. Also UNBEDINGT auf die Polung achten. Andernfalls kann es bitterböse krachen!
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