Explorer
Auch der Explorer wurde nicht nur einer optischen Kur unterzogen. Über
die neuen bunten Icons kann man ja streiten, aber die Funktionalität
insbesondere der My-Ordner hat stark zugenommen. Es ist eine klare
Weiterentwicklung von
Windows 2000 zu erkennen.
Zusätzlich zur Baumdarstellung im linken Fenster und zur
Ordnerinhaltsansicht rechts ist in der Web-Ansicht (Voreinstellung) eine
neue Leiste hinzugekommen, die sich je nach Inhalt des rechten Fenster
dynamisch anpasst. Standardmässig enthält sie drei Bereiche:
Tasks,
OtherPlaces und
Details. Unter Tasks sind die Aufgaben
aufgelistet, die man im rechten Fenster durchführen kann: Einen neuen
Ordner erstellen oder einen Ordner im Web publizieren. Diese praktische
Funktion kopiert Ordner und Dateien an eine URL.
Markiert man zum Beispiel einen Ordner, ändern sich die Einträge im
Task-Bereich und bieten nun
Rename,
Move,
Copy,
Publish und
Throw away this file an.
Filmstrip ist eine neue Ansicht im Explorer: Rechts
unten befinden sich die Bilder, darüber eine Steuerleiste für Zoom
und Rotation.
Öffnet man ein Fenster mit Bildern und markiert ein Bild, schaltet der
Explorer in eine Filmstrip genannte Ansicht. Es erscheint eine neue
Werkzeugleiste, darunter die verkleinerten Bilder und darüber das
markierte Bild in einer Vergrösserung. Man schaltet nun von Bild zu
Bild weiter, daher wohl der Name Filmstrip. Ausser der flotten
Zoom-Funktion lässt sich ein Bild in optimaler Grösse (best fit) oder
in Originalgrösse darstellen und man kann es sogar in 90-Grad-Schritten
drehen.
MP3-Dateien werden ganz einfach über ihr Kontextmenü
als Audiotrack auf CD geschrieben.
Der Explorer kann Daten nun auf einer CD oder CD-RW so speichern, als
wenn er direkt auf eine Festplatte speichern würde. Selbst MP3-Dateien
brennt er im Multi-Session-Format als Audio-CD!
Gelb unterlegte Menüeinträge zeigen den Pfad zu neu
installierten Programmen.
Eine weitere Eigenschaft, die bisher alle Versionen seit der Beta 1
überlebt hat, ist die optische Kennzeichnung neu installierter Programme.
Öffnet man nach einer Installation das Startmenü, erscheint ein Tooltip
mit dem Hinweis, es gäbe neu installierte Programme und weist mit gelb
unterlegten Menüpunkten den Pfad zum frisch installierten Programm.