Battle Realms

Epische Schlachten im Fantasy-Japan

Im Schatten der Echtzeitstrategie-Hoffnung Empire Earth ist ein weiterer Anwärter auf den Genrethron beinahe unbeachtet vom Gros der Spieler entwickelt worden: Battle Realms. Das neue Echtzeitstrategiespiel von Command

Der Samurai Kenji hat es nicht einfach. Sein fieser Vater, düsterer Herrscher über den Schlangenklan, hat das Land in den Abgrund gerissen. Es ist an Kenji, in seiner Heimat, eine Art mittelalterliches Japan mit starkem Fantasy-Einschlag, wieder für Ordnung sorgen. In der ersten Mission des Echtzeitstrategiespiels – noch steuert der Spieler nur Kenji selbst – entscheidet sich, auf welche Art und Weise dies geschehen soll.

Denn friedliche Bauern werden von Mitgliedern des Schlangenklans überfallen. Hilft der Spieler den brutalen Angreifern, entscheidet er sich für die dunkle Seite, hilft er den Bauern, für die Gute. So geschieht die Wahl der Kampagne nicht in einem plumpen Menü, sondern wurde geschickt ins Spiel eingebaut. Nachdem Kenji sich für eine Seite entschieden hat, beginnt er die Rückeroberung des väterlichen Reiches. Meist kann er bestimmen, welche Provinz er als nächstes angreifen will.


Kenji hilft den wehrlosen Bauern und entscheidet sich so für die gute Seite.

Mit einige Getreuen kommt er dort an und beginnt zunächst einmal, ein Dorf aufzubauen. Denn wie bei den meisten Echtzeitstrategiespielen ist der Basisbau ein wichtiges Element. Zunächst muss eine Bauernhütte errichtet werden. Aus der 'schlüpfen' dann in regelmäßigen Abständen neue Bauern – bis das Einheiten-Maximum erreicht ist. Da Battle Realms nicht auf Massenschlachten, sondern auf überschaubare Scharmützel setzt, ist dies schon bei insgesamt 30 Einheiten erreicht.

Die Bauern haben zahlreiche Aufgaben zu erfüllen. Zentral ist die Beschaffung der beiden Ressourcen Wasser und Reis. Ohne die können keine weiteren Gebäude errichtet, keine Einheiten ausgebildet werden. Die Bauern werden also losgeschickt, das örtliche Reisfeld abzuernten und Wasser von einem nahegelegenen See zu beschaffen. Zudem können Bauern beauftragt werden, das Reisfeld zu bewässern, wodurch dieses größere Erträge abwirft.

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