PC statt Unterhaltungselektronik

NicklesVision - der Anfang vom Ende

Tradtionelle Unterhaltungselektronik hat ausgedient. Bereits ein billiger PC kann alles besser, schneller und komfortabler. Nur ein Narrr kauft sich heute noch einen CD-Player oder einen Videorecorder. Und auch selbst die Anschaffung eines modernen DVD-Players ist rausgeschmissenes Geld. NicklesVision fordert heraus. Der Anfang vom Ende der vergreisten Wohnzimmer-Technik beginnt hier und jetzt... Von Michael Nickles

Es reicht. Die Unterhaltungselektronik hat erbärmlich versagt. Jedes Gerät kommt mit eigener Bedienungslogik und eigener Fernbedienung - oft sogar beim gleichen Hersteller! Bequemes »fernbedienen« ist zum Witz geworden.

Noch übler bei Unterhaltungselektronik-Geräten: Immer mehr geht immer schneller kaputt. Und immer mehr wird immer schneller unnütz. Mal ehrlich: Wie viele halbtote Elektronikgeräte hast Du im Keller in Kisten rumstehen? Wie oft hast Du Dich schwarzgeärgert, dass für ein gearde erst gestern teuer gekauftes Gerät bereits ein verbesserter Nachfolger erhältlich ist? Die vielleicht grausamste Sache: In modernen Unterhaltungselektronik-Geräten steckt immer mehr Computertechnik drinnen. Und wo ein Computer drinnensteckt, da lauert immer der Absturz. Besitzer von digitalen Satelliten-Empfängern können stundenlang über ständige Abstürze ihrer Settop-Boxen berichten.

Leider lässt sich ein vermurktes Unterhaltungselektronikgerät nicht mal so eben nachbessern. Wer im Laufe der Nutzungszeit Macken entdeckt, der muss sich halt irgendwie damit abfinden. All das ändert sich ab sofort!


NicklesVision ersetzt alle typischen Unterhaltungselektronik-Geräte durch billige PC-Technik und bringt einen noch nie dagewesenen Bedienungskomfort!

Die Idee bei NicklesVision ist simpel. Irgendwo in der Wohnung steht ein spottbilliger PC rum, der als Multimedia-Server für Wiedergabe von Video, Audio und Bilder dient. Sämtliche TV-Geräte und Lautsprecher in der Wohnung werden mit diesem PC verbunden. Über eine funkfähige Infarot-Fernbedienung kann der PC von der kompletten Wohnung aus gesteuert werden.

Der Bau eines solche Multimedia-Servers mit billiger PC-Technik wurde bereits im Projekt 2001 ausgiebig beschrieben (www.nickles.de/projekt2001), alle Fakten zu Video-Ein-/Ausgängen am PC finden sich in zig Beiträgen auf www.pcreport.de und den Nickles-Büchern. Die Hardware ist also kein grösseres Problem.

Ganz anders sieht es bei der Software aus. Zwar gibt es für PCs hunderte Videoplayer, Audioplayer und dergleichen, aber alle Lösungen setzen mehr oder weniger voraus, dass die Bedienung direkt am PC stattfindet. Spätestens bei der Menüdarstellung an einem TV-Bildschirm scheitern die meisten Player. Bei der geringen Auflösung eines TV ist die Bedienung über Windows-Fenster und Maus eine Quälerei, bei kleinen 30cm TV im Schlafzimmer gar völlig aussichtslos. Infrarot: Ja, die meisten Player lassen sich über Infrarot-Fernbedienungen ansprechen. Aber in der Regel fehlt eine intelligente Menü-Führung, die einem Unterhaltungselektronik-Gerät nahekommt. Wer einen PC per Infrarot-Fernbedienung von beliebig vielen TVs der Wohnung aus bedienen will, der braucht eine speziell dafür ausgerichtete Software. Und genau diesen Zweck erfüllt NicklesVision...

Kommentare zu diesem Artikel (2)

Ma_neva
NicklesVision - der Anfang vom Ende leider geht der Download derzeit gar nicht! (der Screenshot geht leider hier nicht einzustellen da Bild fehlt für einstellen) Gruß Manfred
Michael Nickles
Hallo Manfred, danke für den Hinweis. Das Projekt Nicklesvision ist über 10 Jahre alt. Es existiert nicht mehr. Grüße, Mike

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