Internet für Insider

Der Nickles Internet Guide - Erster Teil

Falsch surfen ist einfach: Man surft zu langsam oder zu teuer, mit dem falschen ISP oder fehlerhaften Modem-Einstellungen. Im ersten Teil der Internet Guides steht was man vermeiden sollte, wie man den Internetzugang richtig einrichtet und wo sich unter Windows der Direktzugang verbirgt.

Böses zum Anfang

Der Weg ins Internet ist schnell und einfach geworden: Entweder Du knallst die nächsbeste „AOL-Gratis-CD" rein oder Du machst es manuell. Manuell heißt mit ein paar Mausklicks, die DFÜ-Verbindung unter Windows klarmachen, die Telefonnummer eines Internet-Direktzugangsanbiertes wie Mobilcom wählen und dann für 5 bis 6 Pfennig die Minute (Telefongebühren inklusive) lossurfen. Alle ganz easy, das Tor zum Internet öffnet sich heute leicht für jedermann...

REPORT: Internet umsonst – Nepper entlarvt!

Eines sollte Dir klar sein: Niemand schenkt Dir was – und in Sachen Internet erst recht nicht!

Es gibt zwei Methoden, um mit einem Produkt Geld zu verdienen, es zum „Markthit" zu machen:

Methode 1: Man nimmt ein sehr gutes, tadelloses Produkt, verpaßt ihm einen fairen angemessenen Preis, bewirbt es mit ehrlichen Fakten.

Methode 2: Man nimmt irgendein x-beliebiges Produkt, egal, wie beschissen auch immer es ist, und investiert eine Menge Kohle in „Produkt-Marketing", sprich Werbung. Diese Werbung wird „hart an der Grenze zum Illegalen" formuliert, sprich so, daß viel mehr versprochen wird, als das Produkt hermacht, aber die Formulierung dennoch juristisch „korrekt" bleibt. Um aus Schrott Geld zu machen, gibt es dann einen einfachen Trick: Dem Kunden wird in der Werbung suggeriert, daß das Produkt „kostenlos" ist – womit natürlich keineswegs gemeint ist, daß es nichts kostet! „Umsonst" ist die Sache immer nur vordergründig im Prospekt – in der Realität wird der Kunde dann dennoch ordentlich „abgezockt". Bei der Abzocke gibt es dann zwei Varianten: Besonders beliebt ist die, daß in einem Prospekt niemals mit „9 Mark 99" sondern nur mit „ab 9 Mark 99" geworben wird. Das lockt den Kunden erstmal zum Weiterlesen (stiehlt ihm seine Zeit!). Was sich hinter dem „ab" wirklich verbirgt, läßt sich im Prospekt meist erst sehr spät feststellen, wenn überhaupt. Die zweite Abzock-Variante ist „Abkassieren" durch die Hintertür. Beliebteste Methode: Ein Anbieter schenkt Dir eine kostenlosen Homepage, verlangt dafür aber, daß Du zuläßt, daß er an bestimmten Stellen Werbe-Banner einblendet. An diesen Werbe-Einblendungen verdient der Anbieter dann Geld, Du bist sein „kostenloser" Arbeitssklave, der Web-Seiten mit Inhalten füllt, die IHM Anzeigen-Kohle bringen.

Bei solchen Gratis-Homepages wird durch die Hintertür abkassiert!

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