Beide wichtig

Maximal eingeheizt - Tipps und Tricks total

Durch die zunehmende Verzahnung von Betriebssystem, Brennerprogramm, ASPI- und SCSI-Treibern und Brenner ist es schwierig, den Überblick zu behalten. Durch die Vielfalt der Brennerprogramme, Brenner und Betriebssysteme ist auch die Anzahl der Anwendungsmöglichkeiten groß - doch Probleme treten immer wieder auf. Mit diesen Tipps und Tricks bringst Du Dein System so weit, dass die Komponenten reibungslos zusammenspielen und die perfekte CD gelingt. Von Michael Nickles.

Disk-At-Once kontra Track-At-Once

Beide wichtig

Wer tiefer in die Brennermaterie einsteigt, wird früher oder später über die beiden Begriffe 'Disk-At-Once' und 'Track-At-Once' stolpern.


Nicht jeder Brenner unterstützt das Setzen der variablen Pausenlänge zwischen den Tracks.

Beide bezeichnen die grundsätzlich möglichen Varianten beim Brennen überhaupt:

Brennvariante Vorgang
Disk-At-Once

Die komplette CD wird in einem Rutsch in einem Brennvorgang gebrannt - danach wird die CD abgeschlossen, es können keine weiteren Daten mehr hinzugefügt werden. Die Disk-At-Once-Methode ist meist die einzige Chance, um ein persönliches Sicherheitsduplikat eines kopiergeschützten Originals anzufertigen. Auch Spezialitäten, wie das Backupen von Sony-Playstation-CDs, gelingen nur mit dem Disk-At-Once-Verfahren. Wenn Du eine Master-CD brennen willst, die als Pressvorlage für ein Kopierwerk dienen soll, solltest Du ebenfalls immer 'Disk-At-Once' verwenden. Die Disk-At-Once-Methode ist die zuverlässigste, leider hat sie den Nachteil, dass alle Brenndaten erst auf einer Festplatte versammelt werden müssen
Track-At-Once

Hier kann eine CD in mehreren Schritten beschrieben werden. Das kann eine Daten-CD sein die in mehreren Schritten entsteht. Oder eine Audio-Mix-CD, wenn Du nacheinander verschiedene Audio-Quell-CDs einlegst und davon Stücke auf die Mix-CD brennst. Bei jedem Brennvorgang wird ein neuer 'Track' erzeugt, maximal 99 Tracks sind auf einer CD möglich. Zwischen einzelnen Tracks wird der Laser unterbrochen und muss für den nächsten Track neu ansetzen. Dabei werden jeweils so genannte 'Run-In'- und 'Run-Out'-Datenblöcke geschrieben, um die Tracks voneinander zu trennen. Exakt diese Datenblöcke sind schuld daran, wenn beim Abspielen von Audio-CDs 'Knackser' zwischen einzelnen Titeln auftreten. Ob auf Deinen selbst gebrannten Track-At-Once-Audio-CDs Knackser auftreten, hängt vom Brenner beziehungsweise seiner Firmware ab. Gute Brenner sind in der Lage, auch bei 'Track-At-Once' die Knackser zu vermeiden - für CD-Audio-Selbstbrenner ein wichtiger Fakt, auf den Du in Testberichten achten solltest. Ein guter Brenner sollte beide Methoden perfekt beherrschen.

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