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BIOS: Fakten, Tipps

Zig Optionen im BIOS wollen richtig eingestellt werden. Einsteiger haben da fast keine Chance - beziehungsweise hatten keine. Dieser Beitrag erklärt die wichtigsten Dinge, die jeder über das BIOS wissen sollte. Von den wichtigsten Bereichen bis zum Passwort-knacken. Von Michael Nickles

Ein falscher Eintrag im BIOS kann selbst den schnellsten PC in die Knie zwingen: Ist die IDE-Schnittstelle falsch eingestellt, schaufelt die Platte ihre Daten im ungünstigen Fall nur mit der halben möglichen Leistung. Stimmt der Bustakt nicht, kriecht der Datenverkehr auf dem Board im Schneckentempo. Zwischen der ungünstigsten und der optimalen Konfiguration ergibt sich ein satter Leistungsunterschied von bis zu 100 Prozent und mehr. Besonders fatal wirken sich Fehleinstellungen an einem Onboard-Festplattencontroller aus. Bis zu 25 Prozent Übertragungsleistung werden verschenkt, wenn die Plattenparameter nicht stimmen. Wehe, wenn die RAM- und Cache-Einstellungen nicht stimmen - auch dann gehen ebenfalls bis zu 50 Prozent Leistung flöten. Und letztlich: Warum länger warten als nötig? Die Bootzeit des PCs lässt sich beispielsweise durch BIOS-Tuning um bis zu 30 Sekunden reduzieren.

Zeit ist Geld

Das summiert sich im Monat schnell auf eine gute halbe Stunde »Warten aufs Hochfahren«. Klar: Wenn ein PC halbwegs sauber voreingestellt ist, dann lassen sich durch BIOS-Spielchen natürlich keine gravierenden Leistungssteigerungen mehr erreichen. Zumindest keine direkt spürbaren: Im BIOS befindet sich so mancher Schalter, der zunächst keine Rolle zu spielen scheint, aber dennoch fatale Auswirkungen haben kann.

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