Bilder sammeln mit System

Kurz vorgestellt: Die Bilddatenbank pixafe

Wer Ordnung in sein digitales Bildarchiv bringen möchten, setzt am besten eine Bilddatenbank ein. Sie speichert Bildattribute und hilft beim Wiederfinden der Bilder. Ein System, das nahezu beliebig große Menge an Bildern verwalten kann, ist pixafe - ein vielseitiges Programm für verschiedene Zielgruppen. Von Burkhard Müller.

Datenbank für alle Ansprüche
pixafe ist eine Bilddatenbank vor allem aber nicht nur für professionelle Ansprüche. Das Produkt setzt auf der relationalen Datenbank DB2 von IBM auf, die als sehr stabil, sicher und schnell gilt. Das System wird als Client-Server-System oder als Einzelplatzsystem eingesetzt, für die es unterschiedliche Versionen gibt (Enterprise und Personal Edition). Bei der Enterprise-Version läuft die Datenbank auf einem Server, auf den verschiedene Clients gleichzeitig zugreifen können. Dabei kann ein Web-Browser eingesetzt werden, sodass keine zusätzliche Software auf den Clients installiert werden muss.

Bilderfassung
Für die Erfassung wird ein einzelnes Bild oder ein ganzer Verzeichnisbaum importiert und jedes Bild beschriftet. Dabei gibt man für pro Bild Personen, Ort, Beschreibung, Schlagworte u.a. an - nach diesen Kriterien kann die Datenbank später durchsucht werden. Bei Bildern von Digitalkameras werden automatisch die EXIF Informationen (Exchangeable Image File Format) übernommen, die die Kamera erfasst hat, wie zum Beispiel Kameramodell, Blitz, Brennweite und andere. Zu jedem Bild können weiterhin die so genannten IPTC (International Press Telecommunications Council) eingegeben werden, die nicht technische Informationen zum Bild wie Objektbeschreibung, Bildrechte und Herkunft enthalten.


Die Eingabemaske von pixafe mit den verschiedenen Bildattributen.

Nur diese Metadaten (Informationen über Bilder) werden in der Datenbank gespeichert, die Bilder selbst liegen irgendwo im Dateisystem, wozu auch Netzlaufwerke gehören.
Neben Bildern digitaler Kameras können auch Dias, Papierbilder und Kunstwerke erfasst werden, die aber zuvor gescannt werden müssen. Bei Dias wird zum Beispiel die Magazin- und die Dianummer archiviert, bei Papierbildern Album- und Seitennummer:


Für Digitalbilder, Dias, Papierbilder und Kunstwerke werden unterschiedliche Attribute erfasst.

Neben einer intelligenten Bilderfassung ist natürlich das Wiederfinden der Bilder in der Datenbank wichtig, und hier spielt ein SQL-basiertes System seine Vorteile aus.

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