Das Ende vom Stottern...
'Hilfe! Der Gerätemanager zeigt Interrupt-Doppelbelegungen
an. Ist das der Grund für Abstürze? Wird das System
dadurch gebremst? Was tun?'
Ja. Das ist sie. Die Frage, die jeden fortgeschrittenen
PC-User früher oder später quält.
Jetzt reicht's!
Und die Zahl der Gequälten wird immer größer:
Interrupt-Doppelbelegungen sind bei einem modernen PC zum Alltag
geworden. Spätestens dann, wenn Du in einem frisch gekauften
PC eine weitere Steckkarte einbaust, ist es soweit, und mit jeder
weiteren Karte wird die Sache schlimmer:
'Fullhouse' - dieser Gerätemanager zeigt den Maximalfall: viele Steckkarten und viele Interrupt-Doppelbelegungen. Schau Dir das Bild genau an.
Wichtige Grundlagen
Wichtig:
Das folgende
Beispiel beruht auf einem randvollen PC (mit Netzwerkkarte, TV-Karte,
SCSI etc.) - Du kannst das komplette Know-how hier problemlos
auf einen anderen PC übertragen. Es geht hier nicht um die
exakten Interrupt-Zuweisungen im Detail, sondern um das Verständnis
wichtiger Grundlagen.
Wenn Dir in Deinem Gerätemanager das totale
Doppelbelegungs-Chaos begegnet, dann heißt es erst mal Nerven
behalten. Im ersten Schritt muss das Chaos ein wenig geordnet
werden: Viele Einträge im Gerätemanager können
'gestrichen' werden, da Du ohnehin keinen nennenswerten
Einfluss auf sie hast. Das nächste Bild zeigt, was alles
gestrichen werden kann:
Diese Komponenten können im Gerätemanager erst mal außer Acht gelassen werden.
Streichen kann man quasi alles, was zwangsläufig
immer belegt ist - wie beispiesweise der Systemzeitgeber, der
Tastatur-Interrupt & Co. Auch beim Diskettenlaufwerk, bei
den seriellen Schnittstellen und der Echtzeituhr ist es nicht
anders. Diskutabel wird die Sache erst bei Dingen wie einer PS/2-Maus:
Schließt Du eine Maus an der seriellen Schnittstelle an,
wird dieser Interrupt natürlich nicht benötigt. Gleiches
gilt für die IDE-Laufwerke: Jedes IDE-Laufwerkpaar braucht
einen Interrupt - in der Regel 14 und 15.