Im ersten Teil des Workshops geht es ums Aufnehmen - starte also VirtualDub und geh in den Capture-Modus.

Nach Start von VirtualDub wird im File-Menü Capture AVI... gewählt - diese Option aktiviert den integrierten Videorecorder, in dem alle weiteren Dinge erledigt werden.
Im Capture-Modus müssen zunächst die Grundeinstellungen durchgeführt werden. Im ersten Schritt legst Du die Capture-Datei fest, in die VirtualDub jeweils aufnehmen soll. VirtualDub hat leider kein automatisches Dateinamen-Handling. Jedesmal wenn Du auf den Aufnahme-Knopf drückst, wird in die gleiche Capture-Datei geschrieben. Nach Aufnahme eines Videos ist es also sinnvoll die Datei umzubenennen, damit sie beim nächsten Aufnehmen nicht überschrieben wird. Das alles hört sich recht nachteilig an, aber abwarten: Das ist praktisch, sinnvoll und hat seinen Grund wie Du später sehen wirst.
Menüpunkt File-Set capture file: Hier geht's los. VirtualDub will wissen, in welche Datei standardmäßig aufgenommen werden soll. Du kannst einen beliebigen Dateinamen vergeben, entscheidend ist nur folgendes: Die Capture-Datei sollte sich möglichst auf einer EIGENEN FESTPLATTE BEFINDEN, auf der sich während dem Aufnehmen nichts anderes abspielt, als der Aufnahmevorgang! Das ist das beste Rezept für mehr Aufnahmeleistung. Und: Es ist auch die einzige Chance, reibungslos im Hintergrund aufzunehmen, während mit anderen Programmen gearbeitet wird. Selbsterklärend sollte die Capture-Datei natürlich auf einer defragmentierten Festplatte eingerichtet werden, die ausreichend gross ist (2 GByte pro aufzunehmende 90 Minuten - nur temporär!).

Hier wird die Capture-Datei von VirtualDub eingerichtet.