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PRAXIS: Browser-Abstürze analysieren und beseitigen - Methoden, Tipps und Tricks

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Bei Browser-Vergleichstests geht es fast immer nur um Geschwindigkeit und Funktionalität. Die spannende Frage, wie GUT ein Browser sich bei einem Crash verhält, wird eigentlich nie berücksichtigt. Und da gibt es bei den gängigen Browsern erhebliche Unterschiede! Wenn ein Browser nicht KONKRET mitteilt, warum er zusammengebrochen ist, hat man generell keine Chance, den Crash-Grund rauszukriegen und beseitigen zu können.

Wie gut crashen die beliebstesten Browser also? Immerhin bieten alle in ihren Crash-Dialogen die Möglichkeit, "Details" abzurufen. Hier die Screenshots, welche Details die Browser zu ihrem Zusammenbruch so geliefert haben:

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Firefox: Beim Crash wird angeboten, den Entwicklern das Problem mitzuteilen. Per Klick auf "Details" kann der Crash-Report angeguckt werden. Dort steht wie im Bild zu sehen "wirres Zeugs" drinnen, mit dem selbst ein PC-Profi kaum was anfangen kann.

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Internet Explorer: Der Klick auf weitere Infos zum Fehler, liefert einen Dialog mit einer "Problemsignatur". Und einen Hinweis. Irgendwie scheint es in Zusammenhang mit einer Datei namens "vcam.ax" gekracht zu haben (im Dialog hinter "ModName:" aufgeführt.

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Opera: Auch hier lässt sich ein detaillierter Fehlerbericht abrufen. Wie bei Firefox gibt es hier allerdings nur wirres Zeugs, quasi ein "Speicherauszug" mit Hex-Adressen.

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Google Chrome: Google's Crash-Dialog ist identisch mit jenem von Microsoft's Internet Explorer. Und er liefert auch die identische Problemsignatur. Auch hier findet sich wieder der Hinweis auf eine Datei namens "vcam.ax".

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Apple Safari: Apples's Browser liefert ebenfalls den identischen Crash-Dialog wie der Internet Explorer, bringt ebenfalls den Hinweis auf die Datei "vcam.ax".

Verblüffen wird viele sicherlich, warum die Crash-Dialoge bei den großen Microsoft-Konkurrenten Google und Apple identisch wie beim Internet Explorer sind. Es ist schlichweg davon auszugehen, dass Google und Apple ebenfalls ein Microsofts Entwicklungssystem (Visual Studio) verwenden und auch dessen "Debugging-Routinen" nutzen, beziehungsweise wie bei Windows-Anwendungen üblich, natürlich Windows-Programmierschnittstellen von Microsoft einsetzen. Auch bei Apples und Googles Browsern für Windows, steckt also (wie bei eigentlich jeder Anwendung unter Windows) eine dicke Scheibe "Microsoft" unter der Haube.

Firefox und Opera indessen, scheinen es mehr mit "eigenen Methoden" anzugehen.

An dieser Stelle sei fairerweise noch erwähnt, dass auch Opera die verdächtige Datei "vcam.ax" mitteilt:

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Opera-Log - Hinweis auf "vcam.ax" zu finden, aber keine wirkliche Chance, Die Info ist "tief" und unscheinbar im Fehlerprotokoll vergraben.

Zwischenfazit an dieser Stelle: Lediglich Internet Explorer, Apple Safari und Google Chrome machten schnell und verständlich auf die verdächtige Datei "vcam.ax" aufmerksam! Im Fall von Firefox und Opera gab es eigentlich keinen Hauch einer Chance, das Problem lokalisieren zu können. Und: der hier beschrieben Problemfall ist da gewiss nicht einzigartig.

Okay. "vcam.ax". Aber bringt diese Information überhaupt was? Lässt sich das Problem vielleicht recht einfach lösen?



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