Allerspätestens jetzt, nach Wahl des Videogeräts und seiner Einstellung sollte im VirtualDub Fenster das eingehende Videobild zu sehen sein. Hier kommen zwei weitere Schalter im Video-Menü ins Spiel:
Preview / Overlay: Du kannst wahlweise Preview oder Overlay aktivieren. Im Prinzip kann jede
saubere TV-Karte beides. Der Overlay-Modus nutzt die Grafikkarten-Hardware, ist schneller. Der Preview-Modus ist kompatibler aber langsamer. Beachte, dass je nach den weiteren Einstellungen, kein Overlay-Modus während der Aufnahme möglich ist. Ist das so, dann teilt VirtualDub es mit und Du kannst in den Preview-Modus umschalten.
Abschliessend müssen Bildformat und Farbtiefe für den Videoeingang eingestellt werden. Das passiert hier:

In diesem Dialog werden Bildgrösse und Farbtiefe eingestellt.
Menü Video-Format: Hier blendet VirtualDub den Original-Videodialog der Capture-Karte ein. Für den Einstieg empfehlen sich ausdrücklich 384 x 288 Pixel und 24 Bit RGB. Bietet der Dialog diese Einstellmöglichkeit nicht - kein Problem. Das lässt sich auch über einen anderen Dialog einstellen:
Menü Video-Set custom format: Dies ist ein alternativer Einstelldialog zu Video-Format und er kann mehr, ist flexibler bei der Bildgrösse. Die Grundlagen zur idealen Bildgrösse sind entscheidend für perfekte Ergebnisse - das alles ist in den Grundlagen-Beiträgen zum Projekt 2001 (http://www.nickles.de/projekt2001) beschrieben.

Bildgrösse und Farbtiefe können auch in diesem Dialog auf 384 x 288, 24 Bit RGB eingestellt werden.
Damit sind die Einstellungen zum Videoeingang erledigt. Im Video-Menü gibt es zwar noch zig andere Spezialitäten aber die brauchst Du erst mal nicht!