Jetzt werden die neuen Audio-Parameter eingestellt. Dabei gibt es eine entscheidene Sache, die Einsteiger immer wieder falsch machen! In Sachen Audio-Neuberechnung lässt sich nicht nur ein anderes Audio-Format wählen, sondern auch eine andere Audio-Sampling-Rate. Dabei gilt: Die Audio-Samplingrate der Quelldatei muss IDENTISCH sein mit der Audio-Samplingrate der Zieldatei! Also: Wenn Du
Audio mit 44 kHz Rate in PCM aufnimmst, dann muss auch beim komprimierten Format mit 44 kHz Samplingrate gerechnet werden! ODER: Du Aktivierst eine Umrechnung der Samplingrate in Virtual Dub. Das geht im Menü
Audio-Conversion.

Hier kann bei VirtualDub die Audio-Samplingrate konvertiert werden. Dieser Schritt ist nur nötig, wenn Du mit einer anderen Samplingrate aufgenommen hast als jener mit der später komprimiert wurde.
Wenn Du im Workshop wie empfohlenen mit Audio PCM 44 Hz aufgenommen hast, braucht Dich der Audio-Conversion-Dialog nicht zu jucken. Du kannst gleich die Audio-Kompression einstellen. Das geht im Menü Audio-Compression. Wie im Projekt 2001 Grundlagenbeitrag erklärt verwendest Du natürlich wie im Bild zu sehen den DivX-Audio-Codec mit den im Bild zu sehenden Einstellungen.

Beim Audio-Komprimieren empfiehlt sich der DivX-Audio Codec mit diesen Einstellungen.
Abschliessend gehst Du ins Audio-Menü und aktivierst die Option Full processing mode - das erzwingt die Audio-Neuberechnung beim Speichern der Datei.

Durch Aktivieren dieser Option wird die Audio-Komprimierung eingeschaltet.
Das war's. Jetzt braucht die Videodatei nur noch über File-Save avi gespeichert werden. Während dem Speichervorgang zeigt VirtualDub ein Statusfenster an, das über den Verlauf des Speichervorgangs informiert. Bei einem ca 90 minütigen Video fallen für diese nachträgliche abschliessende Audio-Komprimierung bei einer 1 GHz CPU ca 5 Minuten an.