Menü Audio-Compression...: In diesem Dialog kannst Du einen der Audio-Kompressions-Codecs auswählen, der auf Deinem System installiert ist (siehe Projekt 2001 Grundlagen Artikel). Hier sind zig Einstellungen möglich, für den Einstieg ist nur eine heiss:
Format: PCM
Attribute: 44.100 Hz, 16
Bit Stereo, 172 KB/s

Es gibt zig Audio-Einstellungen - am besten fängst Du mit dieser an!
PCM ist ein unkomprimiertes Audio-Format. Es zeichnet den Sound also am detailgetreusten auf. Allerdings braucht PCM viel Platz: Es geht pro Minute fast der gleiche Platzbedarf wie für Video drauf! Wenn Du einen 90minütigen Film auf Festplatte aufzeichnen willst, frisst PCM-Audio also 1 GByte, für die MPEG4-Videodaten fällt ebenfalls rund 1GByte an - und damit ist das 2 GByte AVI-Dateilimit am Anschlag! Hier hilft dann das anfangs bereits angesprochene Striping-System.
Für den Einstieg gilt: Zwei GByte reichen für 90 Minuten bei PCM-Audio-Format aus! Dieser enorme Platzbedarf für Audio braucht Dich nicht zu jucken, wenn Du eine sehr grosse Festplatte hast und nur mal auf die Schnelle einen Film aufnehmen willst um ihn einmalig aufzunehmen. Bedenke, dass eine sauteure MPEG2-Capture-Karte fast 4 GByte für einen Spielfilm braucht - Du bist trotz des hohen Platzbedarfes von PCM-Audio in Verbund mit MPEG4 besser dran, kriegst mehr Video auf eine Platte als mit MPEG2!
Zum einmaligen Aufnehmen eines Tatort-Krimis reicht PCM aus, zum dauerhaften Archivieren eines Videos ist es zu viel. Kein Problem: Der grosse Audio-Anteil im PCM-Format kann im Editor-Modus von VirtualDub später blitzschnell in ein komprimiertes Audio-Format wie MP3 gepresst werden: Eine 2 GByte grosse AVI-Datei mit PCM schrumpft dann um mehr als die Hälfte! Mehr zur Audio.Kompression später.
Menü Audio-Volume Meter: Hier blendet Virtual Dub eine grafische Anzeige zum Austeuern des Audio-Eingangs ein.