Um den Emulator zu finden, muss man ins Unterverzeichnis "tools". Dort findet sich die Datei emulator.exe. Unter Windows lässt sich emulator.exe leider nicht einfach per Mausklick starten. Dann blitzt nur für einen Sekundenbruchteil ein "schwarzes Fenster" auf und das wars. Grundsätzlich muss der Emulator über die Eingabeaufforderung gestartet werden und es sind neben emulator.exe noch Aufrufparameter nötig. Im einfachsten Fall wird der Android-Emulator mit dieser Befehlszeile gestartet: emulator.exe -datadir c: Hinter dem Parameter -datadir muss ein Verzeichnis angegeben warden, das Android zum Speichern von Einstellungen nutzen darf. Im primitivsten Fall kann man hier einfach Laufwerk c: angeben oder sonst irgendein Verzeichnis angeben. Der Befehlsaufruf muss nach Wechsel ins Verzeichnis erfolgen, in dem sich emulator.exe befindet - oder man gibt den kompletten Pfad von emulator.exe an. Eine bequemere Methode als das Rumgefrickle in der Eingabeaufforderung ist diese hier: es wird einfach eine Verknüpfung zur emulator.exe Datei eingerichtet und die dann per Rechtsklick-Eigenschaften eingestellt:
Eigenschaften-Dialog der Verknüpfung. Im Textfeld "Ziel:" ist emulator.exe nebst Pfad eingetragen. Hier hängt man einfach " -datadir c:" dran um dem Emulator als Arbeitsverzeichnis c: zu geben. Per Klick auf die Verknüpfung geht’s dann los:
Bei Starten der Verknüpfung öffnet sich eine "schwarze" Eingabeaufforderung und dann erscheint ein Fenster mit einem simulierten Android-Handy. Spezielle Einstellungen sind beim Android-Simulator nicht nötig. Das virtuelle Handy schnappt sich automatisch die Internet-Verbindung über den PC und es kann losgesurft werden. Um effektiv mit dem Android-Emulator arbeiten zu können, sollte man noch ein paar Tricks kennen. Beispielsweise wie Handy-Modelle mit unterschiedlichen Display-Größen simuliert werden. Diskussion zum Beitrag |
Inhalt dieses Beitrags: 3. Android Emulator - starten und konfigurieren |