Aktivierung
Windows XP wird erstmals in der Windows-Geschichte eine sogenannte
Aktivierung enthalten, um mehrfache Installationen einer Lizenz zu
unterbinden. Ausser der 5 mal 5 stelligen Seriennummer erstellt XP
einen Aktivierungsschlüssel aus unveränderlichen Hardware-Daten wie
zum Beispiel der MAC-Adresse. Dieser Schlüssel wird per Internet an
Microsoft übermittelt. Danach erhält man einen Schlüssel-Code, der
Windows quasi freischaltet. In dieser Build funktioniert XP ohne
Freischaltung nur 14 Tage. Die endgültigen Zeiträume stehen aber
noch nicht fest. Die Aktivierung ist nach Angaben von Microsoft anonym.
Zusätzlich kann man sich wie bisher registrieren lassen, dann natürlich
nicht mehr anonym.
Wie es heisst toleriert die Aktivierung kleinere Änderungen an der
Hardware, so dass man nicht ständig aktivieren muss. Bei grösseren
Änderungen ist jedoch eine erneute Aktivierung fällig, wobei noch unklar
ist, was kleinere Änderungen wirklich bedeutet. Bereits kurz nach
Auftauchen des Aktivierungsmechanismus gab es erste Cracks im
Internet.
Leider ist ein derartiges Vorgehen in Deutschland wohl legal, solange
der Hersteller es auf die Verpackung schreibt. Die
Installation für
Privatleute dürfte damit wohl zur Qual werden. Volumenlizenzen für
Firmen bleiben davon jedoch unberührt, dafür wird keine Aktivierung
nötig werden.
Das Aus für XP kommt nach 14 Tagen, es sei denn man
aktiviert sein Betriebssystem über das Internet.