Browser sichern

Surfen mit Schutzvorrichtung

Wer im Web unterwegs ist, lebt gefährlich. Malicious Code, Viren, Trojaner und anderes Ungeziefer lauern auf ihre Chance. Wer die Gefahren kennt, kann sich davor schützen. Wie, das steht in diesem Beitrag. Von Burkhard Müller

Aktive Inhalte
Das Web ist heute weit mehr als eine Sammlung statischer HTML-Seiten, so wie es vor 10 Jahren einmal begonnen hat. Auf Web-Seiten befinden sich heute Multimediakomponenten, dahinter stecken komplexe Datenbanken, ja sogar ganze Anwendungen laufen auf Web-Seiten. Die Funktionalität der einfachen HTML-Seite wurde damit zwar enorm erhöht, allerdings bringen Interaktivität und ausführbare Programme auch Gefahren. Ständig werden Sicherheitslöcher in Internet-Software entdeckt, vor allem die Browser stehen in der Schusslinie. Die richtige Konfiguration von Internet Explorer (IE) und Netscape erhöht daher die Sicherheit. Vor allem das Wissen, was da eigentlich alles passiert, führt zu mehr Verständnis und schließlich zu mehr Sicherheit. Zwischen der Funktionalität einer Web-Seite und der eigenen Sicherheit muss immer ein Kompromiss geschlossen werden. Als besonders gefährlich gelten die aktiven Inhalte.

Die größte Bedrohung im Web geht von den sogenannten aktiven Inhalten aus, auch Mobile Code oder im Fall von bösartigen Programmen Malicious Code genannt. Das sind kleine Programme, die von einem Web-Server an die Clients gesendet und dort ausgeführt werden. Die Funktionalität einer Web-Seite lässt sich damit erheblich verbessern. Eingesetzt wird Mobile Code zum Beispiel bei interaktiven Abfragen zwecks persönlicher Gestaltung einer Seite über Datenbankabfragen aber auch schlicht für optische Spielereien wie Laufschriften oder 3D-Animationen. Es gibt zwei Typen ausführbarer Programme: Java-Applets und ActiveX-Controls.

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