Ruhig bleiben!

Crashs konkret: Was zu tun ist

Es existieren unter Windows diverse Standardcrashs und exakte Verfahren, wie dann zu reagieren ist. Hier eine Auswahl der wichtigsten. Von Michael Nickles.

Explorer crasht Kernel32 - Problemlösung bekannt

Wenn der Blaue mit einer der folgenden Fehlermeldungen kommt, herrscht in der Regel Ratlosigkeit:

'Explorer verursachte einen Fehler durch eine ungültige Seite in Modul Kernel32.dll.'

'Commgr32 verursachte einen Fehler durch eine ungültige Seite in Modul Kernel32.dll.'

'Mprexe verursachte einen Fehler durch eine ungültige Seite in Modul Kernel32.dll.'

'Msgsrv32 verursachte einen Fehler durch eine ungültige Seite in Modul Kernel32.dll.'

'Iexplore verursachte einen Fehler durch eine ungültige Seite in Modul Kernel32.dll.'

Nach diesen Meldungen ist das System in der Regel im Eimer, muss neu gebootet werden. Dann läuft's wieder eine Weile, bis der Crash erneut auftritt. Typischerweise treten die aufgeführten Fehlermeldungen vor allem während des Surfens im Internet auf. Betroffen vom 'Kernel32'-Terror sind alle Windows 98-Systeme, Internet Explorer und Outlook Express. Jahre lang wurden Windows-Anwender von diesem Bock gequält, SEIT APRIL 2001 hat Microsoft endlich eine Lösung für das Scheißproblem parat. Die Problemursache ist absurd: eine beschädigte Windows-Kennwortdatei kann die Abstürze auslösen. So absurd die Ursache, so banal die Lösung: Du suchst einfach alle .pwl-Dateien auf Deiner Festplatte (Dateisuche über 'Start-Suchen-Nach Dateien oder Ordnern') und löschst sie weg. Nach Neustart legt Windows die benötigten Kennwortdateien neu an und die 'Kernel32'-Crashs gehören der Vergangenheit an.

Windows meldet ".386 defekt - was jetzt?

Ruhig bleiben!

Die Endung ".386 weist auf einen Treiber hin, der in der System.ini eingetragen ist. Suche den Eintrag in der System.ini und klammere ihn testweise von der Ausführung aus, indem Du der Zeile einfach ein Semikolon voranstellst. Prüfe, ob das System jetzt ordentlich startet. Gegebenenfalls mußt Du anschließend sicherstellen, daß die betroffene .386-Datei auf der Platte überhaupt existiert, und sie reparieren, falls beschädigt (also den betreffenden Treiber oder Programm neu installieren).

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