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News: Auf Kunden-Feedback reagiert

Microsoft verbessert Privatsphärenschutz mit Windows 10

Michael Nickles / 7 Antworten / Baumansicht Nickles

(Originalmitteilung) München, 10. Januar 2017. Microsoft hat auf Kunden-Feedback reagiert und heute zwei Neuheiten angekündigt, die den Schutz der Privatsphäre mit Windows 10 weiter verbessern: Ein neues Online-Dashboard zur zentralen Steuerung von Aktivitätsdaten, das ab heute unter https://account.microsoft.com/privacy erhältlich ist, sowie eine einfachere Konfiguration von Datenschutzeinstellungen im Rahmen des angekündigten Creators Update, welches im Frühjahr verfügbar wird.  

Microsoft Privacy Dashboard

Mit dem neuen Privacy Dashboard erhalten Kunden ab sofort eine zentrale, webbasierte Übersicht zur Konfiguration von Aktivitätsdaten, die im Rahmen von Microsoft Services erhoben werden können – zum Beispiel bei der Positionserfassung, bei der Suche oder beim Surfen im Internet sowie im Notizbuch von Cortana. Um Zugriff auf ihr individuelles Dashboard zu erhalten, gehen Anwender über ihren Browser auf https://account.microsoft.com/privacy und melden sich mit ihrem Microsoft-Account an. Nutzer erhalten dort nicht nur eine zentrale Einsicht in ihre Aktivitätsdaten, im Rahmen des Tools haben sie auch die Möglichkeit, erfasste Daten zu löschen. Microsoft wird das neue Dashboard hinsichtlich Funktionalität sowie im Bereich der abgebildeten Daten-Kategorien kontinuierlich erweitern.

Optimiertes Datenschutz-Setup

Gleichzeitig hat Microsoft für das kommende Creators Update ein neues und verbessertes Setup bei der Konfiguration von Datenschutzeinstellungen in Windows 10 angekündigt, welches die bestehenden „Express-Einstellungen“ ersetzen wird. Die optimierte Nutzererfahrung erleichtert Kunden zukünftig vor allem die individuelle Datenschutz-Konfiguration. Bei einem Wechsel von Windows 7 oder Windows 8 auf Windows 10 oder auch bei der Neuinstallation der aktuellsten Windows Generation zeigt das neue Setup Nutzern zukünftig die wichtigsten Privatsphären-Einstellungen auf einen Blick. In Zukunft wird die Fortsetzung der Betriebssystem-Installation an diesem Punkt nur dann möglich sein, nachdem die Anwender ihre Datenschutzeinstellungen aktiv vorgenommen haben. Bereits bestehende Windows 10 PCs erhalten Benachrichtigungen von Microsoft, die Nutzer darauf hinweisen, ihre Datenschutzeinstellungen entsprechend des neuen Setups zu konfigurieren.

Mit dem neuen Datenschutz-Setup vereinfacht Microsoft zudem die Konfiguration im Bereich der Diagnose- und Nutzungsdaten. So werden die aktuell vorhandenen drei Konfigurationsstufen auf die zwei Optionen „Einfach“ und „Vollständig“ reduziert – die ehemalige Stufe „Erweitert“ fällt somit weg. Nicht zuletzt reduziert Microsoft mit dem Creators Update die Menge an gesammelten Diagnose- und Nutzungsdaten, wenn die Stufe „Einfach“ ausgewählt ist. Interessierte Anwender können die aktualisierten Datenschutzeinstellungen im Rahmen des Windows Insider Programms erstmalig in einer der kommenden Builds ausprobieren und Feedback geben. Alle Kunden profitieren von dem neuen Datenschutz-Setup ab diesem Frühjahr mit der Verfügbarkeit des Windows 10 Creators Update.

Für Microsoft ist der Schutz von Kundendaten ein wichtiges Thema. Datenschutz bei Microsoft bedeutet, dass Kunden die volle Kontrolle über ihre Daten behalten. Diesem Grundprinzip folgt auch Windows 10: Die Anwender bestimmen, wie Microsoft ihre Daten verwendet, um eine personalisierte und sichere Nutzererfahrung zu ermöglichen. Dafür bietet Microsoft seinen Kunden transparente Konfigurationsmöglichkeiten und gibt ihnen einfache Tools an die Hand, um die Datenschutzeinstellungen in Windows 10 jederzeit anzupassen. Einen Überblick zu den Datenschutz-Prinzipien von Microsoft gibt es hier.

Mehr Informationen zu den angekündigten Neuheiten gibt es auf dem Windows Blog.

Michael Nickles meint:

Die Kunden haben sich also eine Verbesserung des Privatsphärenschutzes bei Windows 10 gewünscht und Microsoft hat darauf reagiert. Bravo!

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Nickles /c/n/microsoft-verbessert-privatsphaerenschutz-mit-windows-10-11039.html 0 3 von 5
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apollo4 Michael Nickles

„Microsoft verbessert Privatsphärenschutz mit Windows 10“

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Für Microsoft ist der Schutz von Kundendaten ein wichtiges Thema.

Das ist nicht lache. MS und Datenschutz witz witz lach, lach.

Ne mal Wirklich. Wenn die das ernst meinen warum erst jetzt? Hätte man doch früher  schon so machen können.

Win 10 ist bei mir Begraben. Auf nimmer Wiedersehen.

Ein Computer ist dafür da, Dir die Arbeit zu erleichtern, die Du ohne Computer nicht hättest.
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winnigorny1 apollo4

„Das ist nicht lache. MS und Datenschutz witz witz lach, lach. Ne mal Wirklich. Wenn die das ernst meinen warum erst jetzt? ...“

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Das ist nicht lache. MS und Datenschutz witz witz lach, lach.

Doch, doch: Die schützen deine Daten! - Nicht für dich, aber für sich! LOL!

Neeee - mal im Ernst: Natürlich schützen die dich nicht vor sich selber, sondern vor "artfremder" Malware. - Oder zumindest versuchen sie es... Immerhin auch nicht erfolgloser, als andere Antivir-Hersteller.

Win 10 ist bei mir Begraben. Auf nimmer Wiedersehen.

Ich habe WIN 10 dennoch nicht begraben, denn mit ein wenig Beschäftigung mit dem System stellt sich heraus: Soooooooo schlecht ist es gar nicht; im Gegenteil.

Alles, was ich bisher sagen kann, ist dass es ein rund und performant laufendes Sys ist. Eigentlich das Beste, was MS sich bislang aus dem Kreuz geleiert hat (Obwohl ich mein altes Win98SE immer noch auf einer alten "Offline-Gurke" laufen habe - mit einem GB Arbeitsspeicher, der sauber verwaltet wird. Ich liebe das olle Stück noch immer....).

Und das Petzen und Labern kann man dem System weitestgehend abgewöhnen.

Und was solls - andere Systeme machen dasselbe in Grün. Oder glaubst du, dass Apple keine Daten sammelt, alle Linux-Distries davon unbeleckt sind? Alle wollen unsere Daten - aber nur bei MS wird sich darüber aufgeregt......

Warum? - Apple wurde in den Kult-Status erhoben. - Da scheint es jeder billigend in Kauf zu nehmen und Linux? - Schwamm drüber! - Das wollen wir gar nicht so genau wissen, oder was?

Alle, alle wollen unsere Daten sammeln und damit auf unsere Kosten reich werden oder uns mithilfe von BigData gängeln und manipulieren. - Es geht schließlich um unser Bestes. - Um unser Geld......

Aber wtf....... Wir sind doch alle erwachsene Menschen. Und bislang fand sich immer ein Weg, das Schnüffeln einzugrenzen. Man darf sich nur nicht scheuen, hin und wieder sein Hirn zu nutzen. Dann geht das schon. - Auch in der schönen neuen, Klickibunti-Welt....

Grüße aus Hamburg, Winni - http://www.das-bumerang-projekt.de
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Greif 72 winnigorny1

„Doch, doch: Die schützen deine Daten! - Nicht für dich, aber für sich! LOL! Neeee - mal im Ernst: Natürlich schützen ...“

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Hi winnigorny1,

gebe Dir da voll und ganz in deiner Einschätzung recht!

Einzig die Privatsphäre, wie von einem selber gewollt, richtig und gut einzustellen, ist zu kompliziert und wird wahrscheinlich von den meisten Usern daher gar nicht benutzt.

Besonders dein Vergleich mit den anderen Betriebssystemen halte ich für richtig. Bei Windows ist es wenigstens jetzt noch möglich die Dateneinsicht einzuschränken! In deiner Aufzählung fehlt nur noch das Android Betriebssystem, das sich alleine durch Aufzeichnung der Privatsphäre finanziert. Wie das da beim Datenabgriff aussieht, sollte aber jedem sowieso klar sein.

Gruß Hartmut

Rei bonae tempus est et air, quis ex abdomine oritur, sagitta non est!
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winnigorny1 Greif 72

„Hi winnigorny1, gebe Dir da voll und ganz in deiner Einschätzung recht! Einzig die Privatsphäre, wie von einem selber ...“

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Android Betriebssystem

Nee, nee - das fehlte nicht. - Schließlich ist Android nichts anderes, als ein modifiziertes Linux! Unschuldig

Ich war der Ansicht, dass mit der Linux-Nennung mit abgehakt zu haben....

Und insgesamt ist man (imho) mit Smartphones, egal, welches BS (inkl. WindowsPhone), deutlich ausgelieferter und wehrloser. - Zumindest, wenn man Otto-Normal-User zugrunde legt. - Und ich rede jetzt noch nicht einmal von DAUs oder beratungsresistenten Ignoranten.....

Grüße aus Hamburg, Winni - http://www.das-bumerang-projekt.de
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fbe winnigorny1

„Nee, nee - das fehlte nicht. - Schließlich ist Android nichts anderes, als ein modifiziertes Linux! Ich war der Ansicht, ...“

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Ich konnte meine Suchdaten bis zum 1.Nov.2015 zurückverfolgen.

fbe

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apollo4 winnigorny1

„Doch, doch: Die schützen deine Daten! - Nicht für dich, aber für sich! LOL! Neeee - mal im Ernst: Natürlich schützen ...“

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Doch, doch: Die schützen deine Daten! - Nicht für dich, aber für sich!

Eben das meinte ich ja auch damit.

Eigentlich das Beste, was MS sich bislang aus dem Kreuz geleiert hat

Das ich nicht lache. Was soll daran besser sein? So eine Schrott wie Win 10 brauche ich nicht.

Oder glaubst du, dass Apple keine Daten sammelt, alle Linux-Distries davon unbeleckt sind? Alle wollen unsere Daten - aber nur bei MS wird sich darüber aufgeregt......

Das weis ich auch. Nur finde ich bei MS das seltsam weil Win10 am Anfang offen wie ein Scheneunentor war, wenn man nicht die Einstellungen überarbeitet/ Geändert hat

Alle, alle wollen unsere Daten sammeln und damit auf unsere Kosten reich werden oder uns mithilfe von BigData gängeln und manipulieren. - Es geht schließlich um unser Bestes. - Um unser Geld..

Ja genau nur Datensparsamkeit hilt dagegen.Und das muss man beherschen.

Einfach ist das nicht.

Ein Computer ist dafür da, Dir die Arbeit zu erleichtern, die Du ohne Computer nicht hättest.
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XAR61 Michael Nickles

„Microsoft verbessert Privatsphärenschutz mit Windows 10“

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Ist ja alles schöne gesülze, was man da jetzt machen möchte. Ich persönlich kann mir aber nicht vorstellen, das die netten Menschen von derRedmonder Bastelstube nach dem löschen der Daten durch den Nutzer auch ihre Datenbank nach den dort bereinigen. Denn zB. ein Artikel welcher von einer Webseite entfernt wurde - ist in der Datenbank immer noch nach zu lesen.

Der richtige Schritt wäre also gewesen, eben nicht auf die Freibeutermanier zu setzen sondern den Nutzer selbst entscheiden zu lassen, welche Daten denn gesammelt werden dürfen.

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